Soziales Lernen

 

Das Sozialkompetenztraining ist fester Bestandteil unseres Schulalltags. Es findet für die Klassen 5 bis 7 sowie für Schulformwechsler*innen der Klassen 8 und 9 einmal pro Woche in einer Doppelstunde statt. Die Stunden werden in der Turnhalle oder im Ruheraum durchgeführt und von Frau Gräwe geleitet. Unterstützt wird sie von der jeweiligen Klassenleitung sowie einer Fachkraft aus dem MPT oder der Schulsozialarbeit.

Ziel des Sozialkompetenztrainings ist es, das soziale Miteinander zu stärken, Konflikten vorzubeugen und ein respektvolles Verhalten zu fördern. In abwechslungsreichen, praxisnahen Übungen lernen die Schüler*innen unter anderem, Regeln einzuhalten, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und sich selbst sowie andere besser wahrzunehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Empathie, Kommunikation und Zusammenarbeit. Die Schüler*innen lernen, ihre Gefühle zu erkennen und angemessen auszudrücken, eigene Grenzen wahrzunehmen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Dabei werden Selbstvertrauen, Frustrationstoleranz und der konstruktive Umgang mit Lob, Kritik und Misserfolgen gestärkt.

Feste Regeln und ein klarer, gleichbleibender Ablauf geben den Schüler*innen Sicherheit und Orientierung. Dies schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der Austausch möglich ist und Konflikte gemeinsam bearbeitet werden können. So wird das Klassenklima verbessert und die Integration in die Schulgemeinschaft nachhaltig unterstützt.

 

 

Sozialtraining 1
Sozialtraining 2
Sozialtraining 3

Die intensivpädagogische Gruppe „Locker bleiben“ ist ein Gruppenangebot an der HSW für Jugendliche, die im schulischen und privaten Alltag zeitweise eine intensivere pädagogische Begleitung benötigen. Ziel ist die Förderung der persönlichen und sozialen Entwicklung in einem strukturierten Rahmen.
Das Angebot wird von Frau Gräwe außerhalb der regulären Unterrichtszeit durchgeführt und findet einmal wöchentlich als zweistündiges Gruppentraining statt. Es bestehen getrennte Gruppen für Jungen und Mädchen.
Schwerpunkte der Gruppenarbeit sind die Förderung der emotionalen Wahrnehmung, sozialer Kompetenzen sowie der Übernahme von Verantwortung. Die Teilnehmenden lernen, Regeln zu akzeptieren und angemessene Strategien im Umgang mit Herausforderungen zu entwickeln.
Die Förderung erfolgt durch erlebnis- und bewegungsorientierte Angebote sowie durch begleitende Gespräche. Klare Strukturen und feste Abläufe unterstützen die Orientierung.
Die Jungengruppe wird zusätzlich von der MPT – Kraft Frau Mäsch sowie von Herrn Schaltmann vom Weiglehaus begleitet. Das Weiglehaus stellt hierfür Trainingsräume und eine Turnhalle zur Verfügung.
Die Mädchengruppe wird durch die Schulsozialarbeiterin Frau Schaf und Frau Roithmaier von der mobilen Arbeit der evangelischen Jugend unterstützt. Die Jugendhilfe Essen gGmbH stellt mit der Räumlichkeit „OASE“ einen zusätzlichen Gruppenraum zur Verfügung.